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Auf dem Perserteppich durch den Iran (Teil 3: von Chalus bis Teheran)

Die Königsetappe nach Teheran:

Der Plan war, dass wir die Hauptstadt des Irans in einem ehrgeizigen Finish mit über 2800hm und ca. 180km erreichen. Die finale Kletterei vom Kaspischen Meer auf ca. 2700 Meter über dem Meeresspiegel erinnerte an den Anstieg des Stilfser Jochs. Am Kandevan- Pass war der Höhenunterschied allerdings auf ca. 80km recht gleichmäßig zurückzulegen. Auf den Serpentinen, die sich in steilen Felswänden hinaufschrauben, wurden wir mit einem atemberaubendem Panorama belohnt. Ich würde sagen: Bilder sagen in diesem Fall mehr als tausend Worte.











Aufgrund der einfallenden Dunkelheit beschlossen wir, unsere Zelte ca. 50km vor Teheran nochmals aufzuschlagen, um ausgeruht in Teheran anzukommen. Die 138km und 2800hm an diesem Tag waren ein gelungener erster Test für den Dreiländergiro, für den wir uns nächstes Jahr wieder angemeldet haben. Die letzte Tour starteten wir, nachdem wir von einer iranischen Familie zum Frühstück eingeladen wurden, völlig ausgeruht. 

Bei der Ankunft in Teheran ließ sich Simon dann das erste Mal seit dem Aufbruch in Leoben den Bart zurecht stutzen.
Zum Thema Bart möchte ich, Simon, noch auf ein sehr humorvolles Video verweisen. Besonders hilfreich, falls man mal seinen Bart in der Beziehung rechtfertigen muss😄

Bart

Ich empfehle auch andere Videos von Patrick Salmen, wie z.B. Lieblingsmensch.



Zusammenfassung der Fahrleistung:

Da wir nun das Fahrradfahren einstellen und mit Busen bzw. Zügen weiterreisen, gibt es abschließend eine Zusammenfassung unserer Fahrleistungen mit den gewohnten Zahlen und Fakten:

Also um von Leoben bis nach Teheran zu kommen benötigten wir in Summe 58 Tage, wobei an 40 Tagen gefahren und an 18 pausiert wurde. Dabei legten wir 5281 km und 41190 hm zurück und verbrachten so 229:25 h im Sattel, daraus resultiert eine Durschnittsgeschwindigkeit von 23,02 km/h. Ich denke, das kann sich durchaus sehen lassen wenn man bedenkt, dass unsere Räder ca 30-35 kg wiegen. Allerdings relativiert sich die Leistung ein wenig wenn man sich vor Augen hält, dass Leute wie Christoph Strasser und Co so eine Distanz beim „Race Across America“ in lediglich 8 Tagen zurücklegen! Das lässt uns nur erahnen in welchen Dimensionen sich diese Sportler bewegen!

4 Kommentare zu „Auf dem Perserteppich durch den Iran (Teil 3: von Chalus bis Teheran)

  1. Gratuliere!!! Hab euch das Unterfangen selbstverständlich zu jeder Zeit zugetraut und bin trotzdem begeistert, wie ihr es durchgezogen habt, reife Leistung! Freue mich schon auf ein baldiges Wiedersehen und vielleicht die eine oder andere Geschichte, die nicht in den Blog gepasst hat. greets

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  2. Zu eurem neuen „Coverfoto“: Dieses Setting relativiert eure Reise, denn die Strecke mit diesem Gefährt. Das wäre es gewesen!! Schaut aber Spitze aus! Wie geht es denn euren Rädern. Sind die jetzt beleidigt? Fragen über Fragen.

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  3. Salaam und Servus Jungs! Gratuliere an eure vollzogene Unterfangen und, vor allem, an eure botschaften von Frieden und interkulturelles Verständnis. Eure Beiträge waren echt spannend und immer eine Freude zu lesen. Freue mich euch irgendwann wiederzusehen 🙂

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    1. Hallo Stefan….es freut uns, dass unsere erfahrungen, die wir mit euch teilen durften, so gut angekommen sind. Wenn wir auf die vergangene 10 wochen zurückblicken, können wir fast gar nicht glauben, wie viele Erlebnisse dazwischen liegen. Jetzt freuen wir uns beide schon wieder richtig auf Familie und Freude. Hoffentlich kommen die Räder auch so gut wieder heim, wie sie in den Iran gekommen sind. Den Karton dafür hat uns ein Verkäufer aus einem örtlichen Fahrradgeschäft schon zugesichert. Ein längeres Fazit werden wir dann auf neutralem (österreichischem Boden) nachtragen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. Bis dahin 🙂

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